DJK Allersberg blickt zurück
Hauptversammlung Diözesanpräsident zeichnete die Marathonläuferin aus Allersberg mit einer Ehrenurkunde aus.
ALLERSBERG – Die DJK Eintracht Allersberg verzeichnete bei ihrer Hauptversammlung im April im Sportheim in der Hilpoltsteiner Straße erneut ein starkes Wachstum. 73 Mitglieder sowie zahlreiche Gäste besuchten die Veranstaltung, bei der das Sportheim bis auf den letzten Platz gefüllt war. Nach den Grußworten von Pfarrer Peter Wenzel als geistlichem Beirat und Diözesanpräsident Bernhard Martini würdigte auch Bürgermeister Daniel Horndasch die Arbeit der Vereinsverantwortlichen.
Sein Dank galt deren Einsatz für den Verein und die Gemeinde Allersberg. Besonders hob er die „Waldkicker“ hervor, die mit ihren sozialen Aktionen weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit erregen. Als Anerkennung dürfen sie an einem deutschlandweiten Turnier in Frankfurt teilnehmen. Ein zentraler Punkt der Tagesordnung war die geplante Verschmelzung mit dem Allersberger Kegelverein, nachdem bereits im Herbst 2025 der Schützenverein in die DJK Eintracht integriert worden war.
Notarin Dr. Margit Twehues war für diesen Punkt anwesend. Nach der Verlesung des Verschmelzungsvertrags und der Vorstellung des gemeinsamen Berichts, der die Beweggründe für den Zusammenschluss erläuterte, stimmten die Mitglieder einstimmig für die Fusion. Die Kegler hatten bereits in ihrer Mitgliederversammlung einstimmig zugestimmt. Die drei Vorstände Reinhard Sturm, Norbert Brenner und Werner Nixdorf führten durch das weitere Programm.
Werner Nixdorf berichtete von der positiven Mitgliederentwicklung: Der Verein zählt mittlerweile 915 Mitglieder. Neben dem sportlichen Angebot prägen zahlreiche gesellschaftliche Veranstaltungen das Vereinsleben – darunter die „Hüttengaudi“ der Stockschützen, die Teilnahme am Weihnachtsmarkt, ein Vereinsausflug nach Prag, das Sommerfest sowie viele weitere Aktivitäten. Besonders herausragend war der Faschingsball in der vereinseigenen Sporthalle, der erneut restlos ausverkauft war und sich zu einem Publikumsmagneten entwickelt hat.
Auch infrastrukturell wurde viel bewegt: Neben einem verzögerten Fortschritt beim Sportplatzbau konnten unter anderem eine elektronische Anzeigetafel installiert, die Stockschützenanlage erweitert und deren sanitäre Einrichtungen geschaffen werden.

Die DJK Eintracht Allersberg befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs und kann zugleich auf beachtliche sportliche Erfolge zurückblicken.
Foto: DJK Eintracht Allersberg
Zudem wurde das Beachvolleyballfeld umfassend modernisiert. Der Vereinskassier präsentierte einen soliden Kassenbericht für die DJK Eintracht und für den inzwischen integrierten Schützenverein. Die Entlastung der Vorstandschaft und des Kassiers erfolgte einstimmig. Die sportlichen Berichte der einzelnen Abteilungen lagen den Mitgliedern bereits in schriftlicher Form vor. Norbert Brenner hob daher nur Höhepunkte hervor: Besonders erwähnenswert ist die Leistung der Volleyball-Herren, die den Aufstieg in die Bayernliga nur knapp verpassten und damit zur Spitze in der Region zählen.
Wie die DJK Eintracht Allersberg mitteilt, führten die Waldkicker im vergangenen Jahr 336 Aktionen in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz sowie ökologische und soziale Nachhaltigkeit durch.
Das zeigt, dass der Verein nicht nur sportlich engagiert ist, sondern auch gesellschaftlich wichtige Themen aufgreift. Zur Belohnung dürfen die Kinder am ersten Maiwochenende am dreitägigen Waldkickerfinale in Frankfurt antreten und dort ihr Können beweisen. Den beiden Trainern Alexander Kopolt und Dominik Ziegler sprach er für ihr Engagement einen besonderen Dank aus. Ein weiteres sportliches Aushängeschild ist seit vielen Jahren Christine Ramsauer.
Sie errang kürzlich den Deutschen Meistertitel im Halbmarathon sowie im Marathon in ihrer Altersklasse. Christine zählt damit seit Jahrzehnten zu den herausragenden Läuferinnen der Region. Der Diözesanpräsident Bernhard Martini belohnte sie für ihre Leistungen mit einer Ehrenurkunde und einer Anerkennung. Den Abschluss der Versammlung bildeten Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder.
Gerda Rupp und Raimund Lehner wurden in Anerkennung ihres Engagements für den Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt. Darüber hinaus wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Treue von 25, 40, 50, 60 bis hin zu 70 Jahren mit Urkunden und Ehrennadeln geehrt.
Zum Abschluss dankte Norbert Brenner den Anwesenden für ihr zahlreiches Erscheinen und gab einen Ausblick auf die kommenden Projekte: Neben der Fertigstellung des neuen Sportplatzes steht im Juli das dreitägige 100-jährige Vereinsjubiläum an, das derzeit intensiv vorbereitet wird. Im Anschluss soll zudem der Bau eines neuen Vereinsheims in Angriff genommen werden.